Die Natur und die Gedanken

von ThorAlt

Es ist Februar, kalendarisch hat schon ein neues Jahr begonnen, die Natur ist aber noch in Ihrer Winterruhe, alles schläft, es ist noch kalt. Der Frühling ist aber nicht mehr fern und dann beginnt auch für die Natur der neuer Jahreskreis.

Wenn wir nun in unserem Garten etwas anpflanzen möchten, ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, uns um eine gute Grundlage dafür zu kümmern, in unserem Fall, eine lockere, möglichst giftfreie und nährstoffreiche Erde.
Um starke und gesunde Pflanzen zu erhalten, brauchen wir also eine möglichst optimale Grundlage. Damit entscheidet sich alles weitere.

Wir wählen mit bedacht die passenden Standorte und den richtigen Zeitpunkt, alles hat seinen Platz und alles hat seine Zeit.

Wir nehmen uns nur die besten Samen, die von denen wir denken, dass sie einmal zu prächtigen Pflanzen heranwachsen und gute Früchte tragen, die lecker schmecken, uns  nähren und uns neue Kraft und frische Energie bereitstellen.

Wir säen mit Sorgfalt und halten Erde und Keimlinge so lange feucht und geschützt, bis sie stark genug sind und sich durch eigene, gesunde und kräftige Wurzeln selbst versorgen können, ab diesem Punkt genügt es, täglich kurz nach ihnen zu schauen, sie bei Bedarf zu gießen und ab und an unliebes „Unkraut“ zu entfernen.

Ist die Grundlage also möglichst optimal ist, die Saat gesund und gut; und wird dann der Keimling gepflegt bis er fest verwurzelt alleine wachsen kann, genau dann entsteht etwas wundervolles.

Aus einem einzigen Samen eines Apfels, kann ein grosser Apfelbaum heranwachsen der hunderte von Äpfeln trägt, die alle wiederum Ihre Samen in sich tragen. Wie viele Äpfel, kann man wohl aus einem Samen bekommen ?!

Es ist das gleiche bei unseren Gedanken !

Aber was ist hier unsere Grundlage, ist sie auch optimal für die Aussaat ?
Unsere Grundlage ist all das, was wir wissen oder präziser, dass was wir zu wissen glauben, alles was uns beigebracht wurde und wir uns selbst anerzogen haben. Sofern wir nur glauben etwas zu wissen, besteht immerhin die Möglichkeit, dass  unser Ansatz bereits mit Fehlern behaftet ist. Wir sollten also flexibel sein und uns selbst prüfen. Wenn wir, egal wo, ein besseres Ergebnis anstreben, müssen wir auch bereit sein, uns selbst zu verändern, sonst bleibt alles wie es war.

Ja, dabei kann man Fehler machen, man kann auf die Nase fallen, aber man lernt und durch eigenes Erleben kann echtes Wissen entstehen.

Stimmt also die Grundlage dann schon mal, wählen wir die Saat und den passenden Platz dafür aus. Alles hat seinen Platz, alles hat seine Zeit .
Wollen wir selbst wachsen, bleibt uns also nichts anderes übrig, als uns selbst und das, was wir zu wissen glauben, erst einmal komplett in Frage zu stellen.

Was denken wir selbst von und über uns ? Wer sind wir eigentlich ? Wer oder Was wollen wir sein ? Wie wollen leben ? Und vor allem, handle ich dementsprechend selbst ?  Handle ich, wie ich es von anderen erwarten würde und warum evtl. nicht ?

All das spielt eine maßgebliche Rolle bei unserer gedanklichen Grundlage und was wir schließlich daraus „wachsen“ lassen können.

Die Samenkörner sind unsere Gedanken, jedes potentiell dazu ausgestattet und in der Lage ein starker Baum zu werden, die aber, wenn es zu viele auf einem Platz sind, auch andere verdrängen oder krank machen können, keine gedeiht, wenn man Ihr nicht den dementsprechenden Raum dafür lässt.

Wir sortieren das Saatgut vor, damit auch das wachsen kann, was wir haben wollen.

Wenn wir nur negativen Gedanken Raum und Platz geben und nur diese „anpflanzen“ und pflegen, werden auch nur die wachsen und wir müssen mit bitteren Früchten rechnen.  Dann dauert es auch eine ganze Weile bis der nächste Frühling wieder kommt und wir neu beginnen können.

Säen wir alles ohne zu prüfen, müssen wir sehr aufpassen was davon keimt um das Gute zu pflegen und das schlechte aus zu sortieren, man hofft das beste.

Sorgst Du aber für eine möglichst optimale Grundlage in deinem Kopf, sortierst Du Deine Saat und pflegst die guten Gedanken bis sie eigene Wurzel schlagen und beginnen zu wachsen, kann Ihnen kaum ein Sturm mehr etwas anhaben und es wächst etwas wunderbares, etwas das Deinen Geist nährt und Dir immer wieder neue Kraft und frische Energie bereitstellt, etwas das Dich gesund hält und Dich stärker macht als je zuvor.

Genau wie ein starker Keimling in guter Erde, überstehst auch Du irgendwann jeden Sturm und erkennst darin auch den dringend nötigen Regen, den er mit sich bringt.

Bedenke stets welchen Gedanken Du Platz zum wachsen gibst, welche Du pflegst und hütest.  Du entscheidest wie Dein persönlicher Garten aussieht und was Du daraus erhältst.

 

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