Posts tagged ‘Kräuter’

24. September 2014

Man kann ja doch nichts tun… Doch ?!

von ThorAlt

Man kann ja doch nichts tun…

Doch es gibt sehr viel was Du tun kannst um einen Unterschied zu machen:

– Dem System sich und seine Kaufkraft so gut wie möglich entziehen und dafür beim Aufbau von Alternativen mithelfen oder diese unterstützen

– Nicht seine Stimme bei politischen Wahlen abgeben, sondern bei jedem Einkauf direkt wählen ( Sich bewusst machen, dass vielen Konsumgütern eine Ideologie anhaftet)

Wir können über unser Konsumverhalten entscheiden, wo und wofür Geld und Kompetenz versammelt wird, wodurch wir zusammen maßgeblich unsere Wirtschaft und ihre Ausrichtung prägen können.

– Sich mit der Wirkungsweise von Werbung beschäftigen und versuchen sich weniger beeinflussen zu lassen

– Wenn möglich Bio-, saisonale, regionale und fairtrade Lebensmittel kaufen

– Auf Fleisch und alle anderen Produkte aus der Massentierhaltung verzichten und sich stattdessen vegetarisch, besser vegan, oder roh vegan ernähren

http://www.rohkost1x1.de/31-gruende-warum-rohkost/

– Gemüse und Obst selbst anbauen

– Das hochgiftige Glyphosat (Roundup) boykottieren und andere darüber aufklären; es wird nicht nur in der industriellen Landwirtschaft, sondern auch in Gärten tonnenweise verwendet!

– Im Garten, auf dem Balkon und in der Wohnung immer mehr Zierpflanzen durch Nutzpflanzen (wie z.B. Kräuter) ersetzen

– Bei einem urbanen oder allgemein Gemeinschafts-Garten-Projekt mitwirken

– Guerilla Gardening betreiben, Saatbomben und Saatbällchen herstellen und verteilen

– Saatgut selbst herstellen

– Nahrung draußen in der freien Natur sammeln, wie z. B. Löwenzahn, Brennnesseln, Giersch, Wegerich, Nüsse, Beeren usw., sich über heimische Wildpflanzen, -früchte und –kräuter informieren!
– Herrenloses Obst ernten, Infos auf http://www.mundraub.org/

– Lebensmittelverschwendung vermeiden durch Containern, oder Mitmachen bei:
http://foodsharing.de/

http://www.lebensmittelretten.de/

– Leitungswasser oder selbst abgefülltes Quellwasser trinken statt abgefülltes Wasser in Flaschen kaufen

– Keine Plastiktüten mehr verwenden, dafür Stoffbeutel

– Plastik ersetzen durch Glas, Edelstahl, Porzellan…

– Keine Energiesparlampen verwenden, besser LED

– Mit Natron kann man unglaublich viele Dinge aus dem Supermarkt ersetzen! http://www.wundermittel-natron.info/

– Kokosöl kann fast alle Kosmetika ersetzen, wie z.B. Feuchtigkeitscreme, Deo, Sonnencreme, Massageöl, Make-Up-Entferner, mehr auf http://pagewizz.com/50-einsatzmoglichkeiten-fur-kokosol-30047/

– Pharma-Artikel meiden und lernen pflanzliche Heilmittel selbst herzustellen, man braucht kein Aspirin oder andere Schmerzmittel oder Grippetabletten, einfache Hausmittel tun es auch

– Allgemein möglichst viele Dinge selbst machen lernen, wie z. B. Waschmittel selbst herstellen

– Strom sparen und alte mechanische Geräte ergattern – auf Flohmärkten oder bei Ebay…(Handmühlen, Mixer usw.)

– Tramper oder Mitfahrer mitnehmen

– Eigenes Auto verkaufen und stattdessen Car-Sharing nutzen

– Mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln statt dem Auto fahren

– Auf den Konsum nicht lebensnotwendiger Güter (z.B. Genuss- und Suchtmittel wie Alkohol und Tabak oder Unterhaltungselektronik) verzichten

– Produkte, für die Tierversuche gemacht werden, boykottieren

– Produkte mit Palmöl boykottieren (sind leider unglaublich viele!)

– Lästig werden, bei Herstellern telefonisch, per Mail oder Brief nachfragen, was genau drin ist in den Produkten, wo die Zutaten herkommen, warum sie manche Zutaten noch verwenden (Beispiel Palmöl), oder warum sie immer noch nicht auf Tierversuche verzichten usw.

– Auf Flohmärkte gehen, in Second Hand Läden kaufen/verkaufen, Klamotten tauschen oder verschenken, z.B. auf http://www.kleiderkreisel.de/

– Sachen verleihen (z.B. Werkzeuge, Fahrrad, Schlafplatz(Stichwort „Couchsurfing“))

– Reparieren statt Wegwerfen (Repair Cafés)

– Allgemein den Konsum DRASTISCH einschränken

– Wegwerf-/Einwegprodukte vermeiden

– Abfall vermeiden, d.h. z.B. auch mitnehmen/benutzen von Dingen, die eh weggeschmissen werden würden(z.B. Servietten aus dem Brotkorb in Restaurants)

– Sachen wiederverwenden (z.B. Gläser von Joghurt, Marmeladen etc. sammeln und benutzen zum Einkochen, oder Nüsse oder Beeren aufheben)

– Auf Demos gehen

– Versuchen Menschen zu verbinden, ihnen zu zeigen, dass sie nicht alleine da stehen, sie unterstützen und miteinander vernetzen

-Sich selbst eine Meinung bilden, für ein möglichst vollständiges Bild

-Leb so wie Du es von anderen gerne hättest

-Sei nicht still und sieh nicht weg.

-Befasse Dich mit Politik, denn sie steuert unser komplettes Leben.

– Gemeinsame Info-/Doku-/Film-Abende veranstalten mit anschließender Gesprächsrunde

– Den gleichgeschalteten Massenmedien NICHT blind glauben und sich unvoreingenommen, ausführlich und differenziert über soziale, politische, wirtschaftliche oder wissenschaftliche Zusammenhänge informieren und glaubwürdige Quellen suchen

– Info-Artikel schreiben

– Wichtige Informationen teilen und so weit verbreiten wie möglich

– Infomaterial verteilen: http://www.umweltinstitut.org/ueber-uns/infomaterial.html

– Aufkleber und Abrisszettel verteilen “Keine Gen-Technik” etc. http://www.mitwelt.org/gallery.php

– Zu einer sozialeren Bank wechseln, wie z.B. GLS Gemeinschaftsbank
– Stromanbieter wechseln, weg von Atomstrom und fossilen Brennstoffen hin zu Erneuerbaren Energien

– Eine Haushaltskasse anlegen und dein Haushaltsgeld nach dem Gehalt- / Lohn- Zahlungseingang vom Bankkonto abheben

– Einkäufe möglichst in bar zahlen

– Talenttauschringe, Zeitkonten o.ä.. nutzen

– Rechtsstreitigkeiten vermeiden und Rechtsschutzversicherung kündigen

– Lebensversicherung kündigen

– Fair für erhaltene Leistungen zahlen

– Sich über Ressourcenbasierte Wirtschaft informieren: http://www.ressourcenbasiertewirtschaft.de/

– Open Source-Produkte wie z.B. Firefox, Opera, Linux/Ubuntu, LibreOffice/OpenOffice benutzen

– Probleme zwischenmenschlich lösen und nicht mit Geld

– Aus innerer Motivation statt aus äußerem Zwang handeln

-Auf Selbstfindung gehen. (Wer bin ich eigentlich und was will ich wirklich)

– Fremden Menschen ein Lächeln schenken

– Frieden mit sich selbst machen

– Sich mit den Konzepten der TransitionTown-Gruppen wie Gemeinschaftsgärten, alternative Energien, Re-Skilling beschäftigen, eben alles was zu einem grundlegenden Wandel gehört (http://www.youtube.com/watch?v=N-Pn0f0LMgg)

– Viele weitere Anregungen gibt es auch noch auf http://www.utopia.de/

– Mehr Zivilcourage an den Tag legen und die Mitmenschen zu zivilcouragiertem Handeln animieren

Über Zivilcourage:

,,Dem Politikwissenschaftler Gerd Meyer von der Eberhard Karls Universität Tübingen zufolge ist „Zivilcourage“ (oder gleichbedeutend sozialer Mut) ein bestimmter Typus sozial verantwortlichen Handelns, keine Eigenschaft einer Person. Zivilcouragiertes Handeln geschieht in Situationen, in denen zentrale Wertüberzeugungen und soziale Normen (z. B. Menschenwürde, Menschenrechte, Gerechtigkeit, friedlicher Konfliktaustrag unter Bürgern) oder die physische oder psychische Integrität einer Person verletzt werden. Zivilcouragiert handelt, wer bereit ist, trotz drohender Nachteile für die eigene Person, als Einzelner (seltener als Mitglied einer Gruppe) einzutreten für die Wahrung humaner und demokratischer Werte, für die Integrität und die legitimen, kollektiven, primär nicht-materiellen Interessen vor allem anderer Personen, aber auch des Handelnden selbst.”

(http://de.wikipedia.org/wiki/Zivilcourage#Aktuelles_Verst.C3.A4ndnis)

Am Anfang mag es scheinen, als wären die “guten” Dinge die man tut verhältnismäßig klein verglichen mit den Problemen denen man sich gegenüber sieht. Aber das ist eigentlich eine Illusion, denn die Dinge die man ändert sind wie Samen, die man sät und die mit der Zeit wachsen, Blüten ausbilden und Früchte tragen. So haben auch viele Dinge eine Ausstrahlwirkung, das erkennt man meistens erst später oder vielleicht auch gar nicht. Es geht auch darum, was sich in einem selbst verändert wenn man aktiv wird und die Dinge selbst in die Hand nimmt.

Und außerdem: Viele der Probleme, die wir lösen wollen, stehen uns allen gemeinsam gegenüber. Nimmt man alle Taten zusammen, die wir Menschen den Problemen entgegenstellen, dann wirken die Taten plötzlich gar nicht mehr so klein und die Probleme nicht mehr so groß.

Die gesamte Welt welcher wir uns gegenübersehen, ist ein Produkt aus milliarden menschlicher Handlungen.

Was wir bewirken können, ist unseren Beitrag zu diesem Produkt bewusst zu steuern.

Danke für deinen Beitrag um die Welt ein wenig besser zu machen!

 

Anmerkung:
Diese Liste wurde von mir nach Vorbild von Ben Holland und Inspiration der Can-Do-Liste(https://www.facebook.com/groups/246075308919762/) zusammengestellt. Jeder ist dazu eingeladen sie zu ergänzen, umzuschreiben und natürlich frei weiter zu teilen.

 

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21. Mai 2014

Marsch gegen Monsanto und Co.

von fra8nny

Hallo meine Schlafschafe,

 

heute gibt es eine kurz Info zu einer Demonstration gegen Monsanto und GMO´s. Am 24.05.2014 ist ab Mittags eine Bewegung zum Thema. Ganz aktuell, da sich ja durch das TTIP für Monsanto ein fast unberührte Welt aufmacht.

 

Heute ist mir dazu wieder eingefallen, das ja sämtliche Heilpflanzen patentiert werden sollen, sprich, jeder der irgendein Unkraut bei sich „aus versehen“ im Garten sprießen lässt, bekommt eine Strafe wegen Patentrechtsverleztung!

Der Zusammenhang:

Arzneikräuter als Heilwirkend zu betiteln, solange keine aussagekräftigen Studien über dessen tatsächliche Heilwirkung erbracht sind ist verboten.
Dieses potentielle „Gesetz/Verbot“ wäre eine Gefahr für alle Homöop
athen, Heilpraktiker oder einfach der „normalen“ Kräuterhexe. Die Weitergabe einer Ringelblumensalbe unter dem Titel wirksam gegen Akne oder Hämorriden wäre also illegal, solange nicht wissenschaftlich die Wirksamkeit bestätigt wurde.

Grosse Konzerne (die Pharma Lobby) die es sich leisten können Studien durch zu führen, wären also alleinig dazu berechtigt (ähnlich eines Patents) Arzneipflanzen als „Medikament“ zu vertreiben.

Viele Petitionen wurden dagegen unterschrieben! Der Entwurf abgeschmettert.

Aber noch nicht vom Tisch. Jetzt steht normales Saatgut für alte und robuste Sorten im Visier.

Übrigens das „Gesetz“ z.B. ein Bäcker eine bestimmte Backware nicht mehr als „Gesundheitsfördernd“ verkaufen durfte (wegen oft angeblich zu hohen Salz gehalten) war der erste Schritt dieses Gesetzes.

Bei einigen Lebensmitteln wie Margarine gegen Cholesterin war dieses Gesetz/Richtlinie vielleicht sinnvoll, aber die erste Instanz um nach und nach kleinere Produkte mit Heilwirkung auszuheben wurde gemacht.

Soweit ich weiß ist einiges noch im Gespräch.

Ich persönlich unterzeichne jede Petition dagegen!
Und gehe (falls regional) dagegen demonstrieren!

Schade aber das solch glorreichen Gesetzesentwürfe erst mitgeteilt werden, wenn alles schon so gut wie beschlossen wurde.

 

Quellen für Petitionen:

campact.de

foodwatch.de

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